Deutscher Diabetikerbund Sachsen-Anhalt

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Aktuell

Der Deutsche Diabetiker Bund, Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. führt für alle Diabetikerinnen und Diabetiker in Sachsen-Anhalt und interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Anlass des jährlich am 14.11. stattfindenden Weltdiabetestages
am 16. November 2013 den
Landesdiabetikertag in Halberstadt
durch. Eine ursprüngliche Planung dieser Veranstaltung im südlichen Sachsen-Anhalt scheiterte an organisatorischen Voraussetzungen.

Das Thema des Tages

"Wie wichtig sind uns unsere Füße?

richtet sich ganz auf eine der einschneidenden Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus aus.

Wir freuen uns sehr darüber, dass der
Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Herr Dr. Rainer Haseloff,
die
Schirmherrschaft für den Landesdiabetikertag 2013 Sachsen-Anhalt übernommen hat.


Bitte beachten Sie auch die Angebote der örtlichen Selbsthilfegruppen

für weitere Informationen hier klicken:


 
 
 

Rechtsanwalt Dieter Möhler zum Bundesvorsitzenden des DDB wiedergewählt.

Die Bundesdelegiertenkonferenz 2013 hat im März den bisherigen Bundesvorsitzenden des Deutschen Diabetiker Bundes einstimmig zum Bundesvorsitzenden für weitere 4 Jahre wiedergewählt.
Der DDB Sachsen-Anhalt gratuliert dazu sehr herzlich.

Neues Urteil zur CGM: Gute Chancen für schwangere Diabetikerinnen
Die kontinuierliche Glukosemessung (CGM) hilft Menschen mit Diabetes, schwankende Blutzuckerwerte besser in den Griff zu bekommen. Allerdings lehnen die Krankenkassen eine Kostenübernahme der CGM häufig ab, den Patienten bleibt meist nur der Gang vors Gericht. Für schwangere Diabetikerinnen stehen die Chancen aber gut: Erneut hat das Sozialgericht Berlin in einem aktuellen Urteil eine Kasse dazu verpflichtet, eine schwangere Diabetikerin mit einem kontinuierlichen Glukosemessgerät zu versorgen.

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09.06.2012
Heute fand die Landesdelegiertenkonferenz des DDB Sachsen-Anhalt statt.
Neu gewählt wurde auch der Landesvorstand gewählt:
Reinhold Meinzinger ist neu gewählter 1. Vorsitzender,
Dr. Egon Hohenberger ist neu gewählter 2. Vorsitzender,
Christa Kirchhof ist Schatzmeister,
Frank Biester ist Mitglied für soziale Fragen,
Silke Jungmann ist neugewähltes Mitglied.

 
 
 

Neue Leitlinie zu Nervenschäden
Diabetische Nervenschäden äußern sich in einem vielseitigen Beschwerdebild, wie beispielsweise:
- Schmerzen in den Beinen und den Füßen;
- Verlust von Druck- und Schmerzempfinden;
- Magen - Darm - Beschwerden;
- Herz - Kreislauf - Beschwerden (Pulsjagen, Schwindel, lebensbedrohliche Ereignisse);
- Störungen des Harntraktes und der Sexualfunktion u.a.
Am häufigsten sind die spür- und erkennbaren Folgen, wenn es zu Amputationen insbesondere an den Beinen kommt.
Die diabetischen Nervenschäden weisen einen hohen Grad an psychosozialen Problemen auf und sollten gerade auch deshalb vermieden werden. Den Weg dazu sollen die neu erarbeiteten Leitlinien skizzieren.
Im Mitgliederbereich unserer Internetseite können Sie hierzu weitere Informationen einholen.

Kooperation des Deutschen Diabetikerbundes (DDB) mit dem Bundesverband klinischer Diabeteseinrichtungen (BVKD)
Der DDB hat mit dem BVKD einen Kooperationsvertrag geschlossen.
Dieser Kooperationsvertrag dient den Interessen der Diabetikerinnen und Diabetiker in Deutschland einerseits, weil sie eine umfassende und hochmotivierte medizinische Betreuung in den angeschlossenen Kliniken und Einrichtungen des BVKD erwarten können. Er dienst andererseits auch den dem BVKD angeschlossenen Kliniken, die eine hochspezialisierte und hochmotivierte Behandlung und Betreuung für die Diabetikerinnen und Diabetiker anbieten.
Nähere Informationen hierzu erhalten Sie im Mitgliederbereich unserer Internetseite.

Heilkundeübertragung von Ärzten auf Nichtärzte
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im Oktober 2011 eine Richtlinie zur Heilkundeübertragung beschlossen, nach der ärztliche Aufgaben an Nichtärzte, respektive Pflegefachpersonal, übertragen werden sollen.
Grundlage dazu ist sicher der zunehmende Ärztemangel in Deutschland, der nicht zuletzt auch den Bereich der spezialisierten Diabetologen betrifft. Sicher ist diese Problematik sehr schwierig beurteilbar und einschätzbar für Nichtmediziner, allerdings sollte hier die vom DDB - Bundesvorsitzenden, Rechtsanwalt Dieter Möhler, geäußerte vorsichtige Hnweisung auf die notwendige Qualität und Qualifikation des hier vorgesehenen Personenkreises nicht außer Acht bleiben.
Nähere Informationen auch hier im Mitgliederbereich.

Teststreifenstreit und kein Ende
Der Deutsche Diabetikerbund (DDB) hat zum nicht enden wollenden Streit um und über die Teststreifen zur Blutzuckermessung folgende Erklärung abgegeben:

Mit der Teststreifenquote, die seit 1. Oktober 2010 gilt, haben Ersatzkassen und Apotheken auf die Kostenbremse gedrückt: An 10 % der Kunden mit Diabetes, die bei einer Ersatzkasse (ausgenommen der ehemaligen Barmer) versichert sind, w, die den Anforderungen an eine moderne Blutzuckermessung entsprechenerden biligere Streifen und Geräte der Preisgruppe B ausgegeben, die vor allem ältere Messgeräte oder Modelle preiswerter Anbieter umfasst. Soll der Patient weiterhin seine gewohnten Teststreifen erhalten, die teurer sind, muss der Arzt das Aut-idem-Kreuz auf dem Rezept setzen.
Der DDB kritisiert diese Neuregelung stark.

Bei der Untersuchung von Prof. Dr. Hermann von Lilienfeld-Toal kam heraus, dass einige Geräte, die in der Liste der Guppe B aufgeführt sind, nicht genau messen.

Lehnen Sie ab!

Sollte Ihnen Ihre Apotheke eine Umstellung auf ein solches Gerät vorschlagen, lehnen Sie dies in jedem Fall ab. Hinzukomt, dass inzwischen ganz neue Geräte namhafter Hersteller auf dem Markt sind, die den Anforderungen an eine moderne Blutzuckermessung entsprechen.

Bei Bedarf erhalten DDB-Mitglieder Antworten vom DDB-Rechtsberatungsnetz, entsprechende Informationen dazu finden Sie im Mitgliederbereich unserer Webseite.

Diabetesrisiko - was wissen die Deutschen darüber?
Erhebliche Wissenslücken bescheinigt eine repräsentative Gallup-Umfrage den Deutschen gegenüber den anderen Europäern, wenn es um das Wissen über das Diabetesrisiko und die Folgen des Diabetes geht. In den Selbsthilfegruppen des DDB werden solche Wissenslücken geschlossen und auch Verhaltensweisen einer Strategie gegen das Fortschreiten der Erkrankung vermittelt.
Dazu gehören die Symptome des Diabetes und vor allem die schon sehr früh manifestierten Folgeerkrankungen, wie Schlaganfall, Herzerkrankungen, Augenerkrankungen, Durchblutungsstörungen, Nervenschäden u.a.
Geht man davon aus, dass jeder vierte Deutsche ein erhöhtes Diabetesrisiko hat, so ist die Unkenntnis darüber schon sehr dramatisch einzuschätzen.
Auch dies ist ein Grund für eine Mitgliedschaft im DDB und einer SHG.

 
 
 
 
 
 
 
 
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